Wir erfahren von den Kontakten Königin Brunhildes zu Papst Gregor, zu den Großen ihrer Zeit, insbesondere zum Merowingerherrscher Chlotar. Dann zu ihrem größten Widersacher, Arnulf von Metz, dem Stammvater der Karolinger. Aber auch die einfachen Menschen waren von ihr beeindruckt.

 Dass sie in einer Zeitenwende lebte, das war der Westgotin Bruna-Brunhilde bewusst. Sie war umgeben vom Ende des lateinischen – römischen - Abendlandes und dem Beginn Europas.

Im heutigen Frankreich ist die merowingische Herrscherin als Brunehaut gegenwärtig. Ganz profan sind nach ihr Straßen benannt. In Autun, dem Ort ihrer Bestattung, wird im Musee Rolin ein Teil ihres Grabmales aufbewahrt. In Worms am Rhein, einem Ort, wo sie residierte, wurde aus der merowingischen Herrscherin Bruna die Brunhilde des Nibelungenliedes.